„... Es war schon immer mein Wunsch Kinder auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden zu begleiten. Vergessene Normen und Werte zu vermitteln, die in unserer Gesellschaft einfach wichtig sind.... Mein Migrationshintergrund wird von Schülerinnen und Schülern sehr positiv aufgenommen.... Die schwierigste Herausforderung als Deutschlehrerin ist, ALLEN Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.... Vom Förderschüler bis zum Gymnasialkind sitzt alles in so einer Vorbereitungsklasse (VKL). Alle versuchen Deutsch zu lernen.... Die kulturellen Unterschiede sind für mich sehr spannend. Bei bestimmten Themen (Essen) sieht man erst, wie vielfältig unsere Welt doch eigentlich ist....“ (I. Efthimiadou)

 

 

„... Da ich das schon als Kind und Muttersprachler gelernt hatte, musste ich erst verstehen lernen, wie schwer die deutsche Sprache wirklich ist, weil es immer wieder Ausnahmen von bestimmten Regeln gibt und welche Besonderheiten die Kinder mit ihren jeweiligen Sprachen mitbringen.... Ich möchte, dass die Kinder Spaß an der deutschen Sprache haben und sich trauen, sie auch mit Fehlern zu sprechen.... Es ist wichtig, als Deutschlehrer offen auf verschiedene Sprachen und Herkünfte reagieren zu können.... Vor allem Kinder aus schwierigen sozialen Milieus haben Lücken.... Auch die Erziehung spielt dabei eine große Rolle: Beschäftige ich mich mit meinem Kind?...“ (N. Labude)

 

 

„... Wir arbeiten in der Grundschule natürlich sehr anschaulich mit vielen Spielen, Liedern, Bewegungen und Lernmaterialien. Die größeren Kinder lernen die Sprache schon eher systematisch, .... Trotz der Herausforderungen gefällt mir die Arbeit mit den Migrantenkindern sehr, da sie meiner Affinität zu Sprachen und Menschen anderer Kulturen entgegenkommt.... Je länger ich in der VKL-Klasse unterrichte, desto mehr Respekt bekomme ich vor diesen Kindern, die unsere deutsche Sprache erlernen müssen, insbesondere wenn sie in ihrer Muttersprache zudem noch eine andere Schrift gebrauchen. Auch die oft schwierigen sozialen Verhältnisse der Kinder und ihre Sehnsucht nach der Heimat muss ich mir immer wieder vor Augen halten....“ (K. Schütze)

 

 

„...  Sprache ist ein Schlüssel zur Welt. Sie eröffnet vielfältige Zugänge zur Wirklichkeit genauso wie zu personalen und sozialen Denk- und Handlungsmustern und ist unverzichtbar für die Klärung der Beziehung zwischen Individuum und Außenwelt.“.... Was nach Klasse 4 kam, ist die bekannte frühe Trennung, die Kinder auf unterschiedliche weiterführende Schulen verteilte. Problematisch war für mich immer, dass beispielsweise größere sprachliche Defizite eine Gymnasial- oder Realschulempfehlung schnell unmöglich machten – obwohl die Leistungen in Mathematik gut waren. Eine Situation, die sicherlich auch auf einige Flüchtlingskinder zutrifft. ...“ (A. Wroblewski)

 

 

„... Von Beruf bin ich Lehrerin GHS, d.h. ich unterrichtete an Grund- und Hauptschulen. 40 Jahre lang war ich ... in Esslingen im Schuldienst.... Gegen Ende meiner Schulzeit als Lehrerin waren in der damaligen Schillerschule nur noch wenige deutschsprachige Schüler, aber es war ein gutes herzliches Miteinander.... Ehrenamtlich gestalte ich seit 2014 wöchentlich ein Treffen, genannt Dialog in Deutsch. Es macht Freude....“ (I. Schlienz)

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