Foto: Privat

Mein großes Glück war meine Frau. Über vierzig Jahre waren wir verheiratet. 1995 ist sie gestorben. Wir durften nicht zusammen alt werden! Aber wenigstens hatte ich meine Arbeit, die mir über den Verlust hinweg geholfen hat. Und auch das war ein Glück, dass ich diese Arbeitsstelle gefunden habe, 1965 kam ich in Frührente, konnte meinen Beruf als Maler und Lackiere nicht mehr ausüben, doch schon 14 Tage später habe ich mich auf eine Anzeige der Securitas Industrieverwaltung beworben und war dort zwanzig Jahre tätig. (Manfred Trause, 89)

 

 

 

 

 

 

Zur Zeit in aller Munde:  Was ist Glück?

Da fällt mir ein Lied ein, gesungen von Nana  Mouskouri. „Glück ist wie ein Schmetterling. Es kommt zu dir und fliegt davon. So wie ein bunter Luftballon, den man nicht halten kann“.

Ich glaube, glücklich sein kann man nicht ständig. Das wäre eine dauernde Euphorie ,die niemand aushält. Sicher gibt es  Momente, in denen man  überschwänglich glücklich ist. Wenn dieser Moment dann in eine tiefe Ruhe und Zufriedenheit fließt, dann ist das Glück.                             

So war es bei mir. Sieben Jahre haben mein Mann und ich gehofft, ein eigenes Kind zu haben. Als mein Arzt mir dann freudestrahlend versicherte, „Ihr Kind ist unterwegs“, konnte ich vor Glück  keine Worte finden, ich fiel ihm einfach um den Hals. Die folgenden Monate schwebte ich nur noch durch mein Leben. Dass ich das konnte, das war Glück. (Helga, 83).

 

 

 

 

 

 

   

Bild: https://pixabay.com/de/

Für mich war es ein Glück, dass ich immer auch das Gute an einer Situation wahrgenommen habe. Also zum Beispiel  in meinem Beruf als Lehrerin mich nicht von den frechen Störern runterziehen ließ, sondern auch die anderen gesehen habe. (Bärbel, 68)

 

 

 

 

 

              buntES Kooperationspartner  sind

 

Stadt Esslingen am Neckar

Referat für

Migration und Integration

 

Kulturamt

Stadt Esslingen am Neckar

buntESponsoren  sind